
Eine der Fledermaushöhlen, die Ulrich für die Kieler Fledermäuse gegossen hat (die Zahl nimmt beständig zu, Danke Ulrich !). Da auch einige Vogelkästen aufzuhängen waren, bot es sich an, diese auch gleich anzubringen. Vögel werden vermutlich kaum in den Fledermaushöhlen Nester bauen können, so daß es nicht unbedingt notwendig ist, wie sonst bei anderen Fledermaushöhlen zur "Ablenkung" Vogelkästen in die Nähe zu hängen. Es ist in diesem Fall einfach nur bequemer, bei der Kontrolle bzw. Reinigung der Kästen und Höhlen die Leiter nur zu einem Baum zu schleppen.

Hier noch mal eine Nahaufnahme. Die Kästen hängen zwar deutlich unterhalb des Laubansatzes der relativ hohen Bäume, was einfach durch die Höhe der Leiter bestimmt ist. Das macht aber nichts, denn dies bedeutet, daß der Flugraum recht frei ist und somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß Fledermäuse recht bald die neuen "Baumhöhlen" per Echoortung entdecken. Damit die Holzbetonhöhlen nicht so schnell menschliche Liebhaber finden, haben wir sie noch einmal deutlich mit dem Schriftzug "NABU" versehen.

Hier ein neueres Modell von Ulrich, statt mit flacher "Kotplatte" jetzt mit einer Kotschale. Mal sehen, welches Prinzip sich durchsetzt...

Hier ein Vogelkasten, von Ulrich nach demselben Prinzip gegossen und in einer eigenen Bauanleitung beschrieben. Über der Klappe befindet sich ein zweites Loch (hier noch mit einem Korken verschlossen), in das sich während der Brutsaison ein Plastikröhrchen mit eingebauter Kamera schieben läßt. Dies minimiert mögliche Störungen.
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